Samstag, 6. Dezember 2008
adventus II
Gottes Gnade konnte sich nicht gnadenreicher einführen als dadurch, dass der eingeborene Sohn Gottes selbst, unwandelbar in sich beharrend, das Menschsein anzog und den Menschen durch Vermittlung des Menschen die Hoffnung auf seine Liebe eröffnete, damit sie durch diese Hoffnung zu ihm gelangten: den Sterblichen als Unsterblicher, den Wandelbaren als Unwandelbarer, den Gottlosen als Gerechter, den Unseligen als Seliger. Und weil er die Sehnsucht nach Glückseligkeit und Unsterblichkeit von Natur aus in uns hineinlegte, so hat er, in der Glückseligkeit verharrend und die Sterblichkeit annehmend, uns gewährt, wonach wir verlangen, und zugleich durch sein Leiden uns gelehrt, das zu verachten, wovor wir uns fürchten.(aus: Der Gottesstaat 10,28)
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